„Karl“ von Paul Sahner

Die Erkenntnisse dieses Buches sind nicht sonderlich neu und irgendwie alle schon aus Zeitungsartikeln bekannt. Zudem ist das Schriftbild des Buches grauenhaft.

Weißes Papier und darauf hellgraue Schrft. Die Schriftpartien zwischen Ihnen und Karl werden nicht deutlich genug hervorgehoben.

Das Buch kostst 25 Euro. Das ist viel Geld für keinen Erkenntnisgewinn.

Da kann man sich Beckmann oder Kerner anschauen und bekommt vom Selbstdarsteller Lagerfeld die gleichen Infos.

Außerdem wird dieses Buch, wie alle anderen Biographien spätestens mit Erscheinen der Autobiographie von Lagerfeld selbst veraltet sein und niemanden mehr interessieren.

Schön, wenn Sie Herrn Lagerfeld durch diese Interviews kennen lernen durften.

Naja…früher war Lagerfeld toll…aber je älter er wird, desto mehr merkt man eben auch…da ist nichts hinter der Maske. Der Mann ist wirklich so.

Er ist ein guter Designer, der ein gutes Händchen dafür hat sich in fremde Style einzuarbeiten, s. Chanel. .

Er ist ein deutsches Arbeitstier, welchem sein Selbsterhaltungstrieb/seine Selbstverliebtheit und auch das Glück geholfen haben, alle andere zu überleben.

Nun lebt er von seiner eigenen Legende.

Aber, wie schreiben Sie selbst in diesem Buch…was sagte Marcel- Reich- Ranicki
über ein Buch, welches Sie ihm dereinst zum Lesen anboten „Sowas lese ich nicht!“